Die Duftstoffe jeder Pflanze dienen als Lockmittel, um Insekten zur Bestäubung anzulocken oder Tiere durch produzierte Bitterstoffe davon abzuhalten sie zu fressen, ehe sie zur Fortpflanzung reif sind.
Pflanzen schützen sich durch ihre Duftmoleküle auch vor Hitze und Kälte, sie kommunizieren durch die Duftstoffe auch miteinander, so passen einige gut zueinander und andere wiederum muss man trennen, da sie sich beieinander nicht entwickeln können oder gar absterben.
Gewonnen werden sie aus Blüten, Blättern, Früchten, Nadeln, Rinden oder in Wurzeln.
Es gibt dünnflüssige bis harzähnliche Öle, auch sind sie leicht flüchtig und schnell entflammbar.
Die intensive Wirkung der Ätherischen Öle sollte niemals unterschätzt werden!
Es handelt sich um stark konzentrierte Auszüge aus den Pflanzen, daher können sie auch Hautirritationen, allergische Reaktionen, Asthmaanfälle oder epileptische Anfälle auslösen.
Pheromone sind die duftenden Botschaften der Liebe pflanzlichen Ursprungs.
Unsere Stimmungslage kann durch pflanzliche Pheromone schlagartig aufgehellt werden, ohne dass wir uns der Ursache bewusst sind.
Düfte wirken sich direkt auf unsere Befindlichkeit und unseren Gefühlszustand aus.
Dass diese Essenzen auf den Menschen und seine Gesundheit wirken, sind sich Naturheilkunde und Naturwissenschaft einig.
Ätherische Öle können antiseptisch, konzentrationsfördernd, aphrodisierend, entwässernd, entgiftend, fungizid, antibakteriell, beruhigend oder erfrischend sein, durch sie wird das vegetative Nervensystem beeinflusst, welches wiederum u.a. die Hormone steuert.
Quelle: Eliane Zimmermann, Aromatherapie und Ausbildungs-Skriptum von Ingrid Karner
Qualität der ätherischen Öle
Für die aromatherapeutische Anwendung ist die höchste Qualität der ätherischen Öle notwendig. Da ich mich nun schon seit über 12 Jahren mit ätherischen Ölen beschäftige, weiß ich wie wichtig das ist. Folgende Informationen sollten auf dem Etikett ihrer Flasche stehen:
- Deutscher Pflanzenname
- Botanische Bezeichnung
- Reinheit (Natur-) reines äth. Öl, kbA Wildwuchs
- Herkunft
- Haltbarkeit
- Chargen Nr.
- Füllmenge
- Pflanzenteil (z.B. Angelikawurzel oder –samen)
- Gewinnungsverfahren
Die botanische Bezeichnung ist sehr wichtig, da es in der Aromatherapie einen großen Unterschied macht, ob man Lavendel officinalis, Lavandula hybrida, Lavandula stoechas verwendet, da sie neben Gemeinsamkeiten auch ganz un ter schiedliche Eigenschaften aufweisen.
Die Firma "Feeling" erfüllt all diese Kriterien und hat mein absolutes Vertrauen. Quelle: Aromatherapie-Skriptum Ingrid Karner
